Vertretungskonzept des Gymnasiums Groß Ilsede

 

Anliegen der vorliegenden Grundsätze zur organisatorischen und inhaltlichen Regelung des Vertretungsunterrichts am GGI ist es, den Vertretungsunterricht so zu organisieren und zu gestalten, dass:
 
- der Unterrichtsausfall minimiert wird,
- die Lernzeit zur Realisierung von Lernzielen effektiv genutzt wird,
- die Lernergebnisse der Lernenden sich verbessern,
- die Mehrbelastungen der Lehrerinnen und Lehrer durch Vertretungsunterricht
   begrenzt wird.
 
Im Zentrum steht das Ziel der planmäßigen und sinnvollen Fortführung des vom Fachlehrer langfristig geplanten Unterrichts zur Realisierung des schuleigenen Lehrplanes im Rahmen eines Schuljahres.
 

Allgemeine Organisationsprinzipien

 
Der Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer im Vertretungsunterricht wird in der Regel vom schulfachlichen Koordinator für Stunden- und Vertretungsplanung im Auftrage der Schulleiterin festgelegt.
Bei der Zuweisung von Vertretungslehrern zu den Lerngruppen werden dem Alter der Schüler entsprechend aus Gründen der Aufsichts- und Fürsorgepflicht die Klassen der Mittelstufe, beginnend mit dem Jahrgang 5 , bevorzugt versorgt. Die Oberstufenjahrgänge werden, ihrer erhöhten Methodenkompetenz Rechnung tragend,ggfs. Phasen eigenverantwortlichen Lernens eingeräumt bekommen.
 
Der Vertretungsplan enthält alle notwendigen Informationen.
 
Vertretungsunterricht findet immer im Klassenraum statt, Ausnahmen weist der Vertretungsplan aus.
 
 

Verfahrensweise bei vorhersehbaren Unterrichtsausfällen (bis max. 1 Woche)

 
Die abwesenden Lehrkräfte stellen für die betroffenen Lerngruppen fachspezifisch methodisch und didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien und Aufgabenstellungen zusammen, die der Lerngruppe und Stundenzahl angemessen sind. Die Materialien sollten in der Regel von den Lernenden
 nach dem Prinzip des eigenverantwortlichen Arbeitens (evA- Prinzip) selbständig bearbeitet werden können.
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Der am Vertretungsplan ausgewiesene Vertretungslehrer, im Idealfall ein Fachkollege der abwesenden Lehrkraft, holt die hinterlegten Unterrichtsmaterialien rechtzeitig im Büro des Stundenplaners ab uns setzt so den Fachunterricht des jeweiligen Faches fort.
 
Steht kein Fachlehrer zur Vertretung zur Verfügung, bearbeiten die Lernenden die Materialien unter Betreuung eines durch den Vertretungsplan ausgewiesenen Lehrers nach dem evA- Prinzip.
 
Bei personellen Engpässen wird den mit zunehmendem Alter wachsenden Fähigkeiten der Lernenden zu selbständigem und eigenständigem Lernen entsprochen, und im Ausnahmefall ohne dauerhafte Anwesenheit einer Lehrkraft durch das Lernen  nach dem evA- Prinzip ein erfolgreicher und kontinuierlicher Lernprozess in den Jahrgängen der oberen Mittelstufe und der Sekundarstufe II (Regelfall) ermöglicht.
Die Klassen- bzw. Kurssprecher holen in diesem Fall die Unterrichtsmaterialien rechtzeitig vor Stundenbeginn im Büro des Stundenplaners ab.
 
 

Verfahrensweise bei Abwesenheiten von mehr als einer Woche Dauer

 
In diesem Fall ordnet die Schulleiterin für die betroffenen Lerngruppen eine
dauerhafte Unterrichtsvertretung (Fachvertretung) für diesen Zeitraum durch einen Fachlehrer an, die planerisch vom zuständigen Koordinator umgesetzt wird.
 
 

Verfahrensweise bei kurzfristigen Unterrichtsausfällen ( Ad-hoc-Vertretungen)

 
Für die 1. Stunde eines jeden Wochentages gibt es eine Lehrkraft und deren Stellvertreter in Vertretungsbereitschaft für unvorhergesehenen Vertretungsunterricht.
 
Der Vertretungsunterricht im Laufe des Tages wird, wenn möglich, von einem der Lerngruppe bekannten Fachlehrer durchgeführt, dieser unterrichtet dann seinFach. Er stellt kurzfristig Materialien und Aufgabenstellungen zusammen und führt seinen Fachunterricht in der Lerngruppe fort.
Notwendige Kopien können in der Verwaltung angefertigt werden.
 
Läßt sich dies nicht realisieren, wird ein Fachlehrer des zu vertretenden Faches eingesetzt, dieser erhält aus dem Klassenbuch und von den Schülern die Informationen über die zuletzt behandelten Unterrichtsinhalte, um so den Unterrichtsgang strukturiert fortzusetzen.
 
 
Steht kein Fachlehrer für den Vertretungsunterricht zur Verfügung, stellt ein Fachlehrer, bei dem die Lerngruppe im Tagesverlauf Unterricht hatte oder haben wird, kurzfristig Aufgabenstellungen zusammen, die von den Lernenden dann nach dem evA- Prinzip unter Nutzung des Lehrbuches  gelöst werden. Tendenziell werden wiederholende, festigende und vertiefende Lernziele zu verfolgen sein.
Die Lerngruppe wird von einer Lehrkraft, die zur Verfügung steht, in dieser Stunde betreut und beaufsichtigt.