"au cinéma" - 240 Ilseder Gymnasiasten schauen französische Filme im Astoria

 

Im Rahmen der niedersächsischen Schulkinowochen organsierten die Französischlehrer des Gymnasium Groß Ilsede für alle französischlernenden Schüler ab Klasse 8 den Besuch eines französischen Films im Peiner Kino Astoria.

"Wir möchten den Schülern die Scheu nehmen, einen ganzen Film in französischer Sprache zu schauen, denn bei einem echten Kinoambiente ist die positive Grundstimmung schon einmal gegeben", so Matthias Moog, Französischlehrer und Hauptorganisator des Kinoerlebnisses.

Für die Klassen 9 - 11 stand der französische Film "ziemlich beste Freunde" ("intouchables") auf dem Programm. Viele Schüler kannten den Film schon aus einem privaten Kinogang. Mit diesen Vorkenntnissen und den anschaulichen und selbstredenden Bildern des Films fanden alle schnell einen Zugang und konnten auch sprachliche viele Passagen verstehen.

Der zweite Film "Tomboy", den die  8. Klassen anschauten, handelte von der 12 jährigen Laure, die nach dem Umzug mit ihrer  Familie, Anschluss zu der Jugendgruppe in der neuen Umgebung sucht. Laure, die lieber ein Junge sein möchte, gibt sich in der neuen Heimat als Michael aus. Auch diese Handlung war für die Schüler des Gymnasiums durch eindrucksvoll dargestellte Szenen gut nachvollziehbar. Das offene Ende des Films ließ einige Schüler etwas hilflos zurück. Sie hätten sich eine konkrete Lösung für den Fortgang der Geschichte gewünscht und mussten nun selbst Ideen entwickeln, wie die Geschichte weitergehen könnte.

Insgesamt war der Kinobesuch ein voller Erfolg. "Wir hoffen, dass wir dieses Kinoerlebnis unseren Schülern auch in den kommenden Jahren bieten können, um so den Umgang mit authentischem Sprachmaterial zu fördern", erklären die Französischlehrer der Fachschaft des Gymnasiums Groß Ilsede.

Irene Mildner, März 2013

 

France Mobil besuchte unser Gymnasium

 

Hinter dem France Mobil verbirgt sich die 24-jährige Französin Marion Prévost, die in Bremen und Niedersachsen Schulen besucht, um den Kindern Sprache und Geschichte ihrer Heimat näherzubringen. Geplant hatten die von der Robert-Bosch-Stiftung, dem Institut Français Deutschland und dem Autohersteller Renault geförderte Aktion die beiden Französischlehrerinnen Doris Maurer-Lambertz von der Realschule und Irene Mildner vom Gymnasium Groß Ilsede.

„Die Schüler waren ganz gespannt und umkreisten in den Pausen das France-Mobil-Auto und schauten neugierig in den vorbereiteten Klassenraum“, erzählt Maurer-Lambertz und Mildner ergänzt: „Schon beim ersten Kontakt mit Marion Prévost konnten die Schüler durch mimische und gestische Unterstützung der Sprache viel verstehen und erlebten, wie man schnell in einer fremden Sprache kommunizieren kann.“ An der Realschule nahmen drei 5. Klassen à 22 Schülern sowie der Wahlpflichtkurs des 8. Jahrgangs mit 16 Schülern teil, am Gymnasium waren fünf 5. Klassen sowie einige interessierte Eltern mit dabei.

Die Schüler waren begeistert von dem Programm. „Ich dachte, wir setzen uns an Tische und bekommen unsere ersten Arbeitsblätter in Französisch. Dass wir gleich anfingen zu sprechen, fand ich klasse“, sagt zum Beispiel Leo de Haan, aus der Klasse 5.5 vom Gymnasium

Auch die Lehrer freuten sich über die augenscheinlich gelungene Aktion. „Die Schüler haben hochmotiviert mitgemacht und sicher einen schönen ersten Kontakt mit der französischen Sprache erlebt. Es wäre schön, wenn uns das Mobil auch im nächsten Jahr wieder besuchen würde“, sagt Mildner und Maurer-Lambertz ergänzt: „Die Zusammenarbeit der beiden Schulen hat wunderbar geklappt. Vielleicht werden wir in Zukunft häufiger Projekte gemeinsam planen.“

Irene Mildner, November 2012